Industrie 4.0: RFID-Chip auf einem Stromzähler

Digitale Ablesung von Energiezählern: Innovationsförderung für Industrie-4.0-Projekt 'EES'

Das Land Niedersachsen unterstützt die Entwicklung unseres Energiedaten-Erfassung-Systems E²S (EES). Mit dem System werden durch mehrdimensionale Plausibilitätsprüfungen Fehlerquellen bei visuellen und digitalen Ableseprozessen von unterschiedlichen Energiezählertypen reduziert. Pilotanwender des Systems ist die Albemarle Germany GmbH.

eu foerderung 2017

Die mobil erfassten Energiedaten werden auf an den Zählern angebrachten Speicherchips übertragen. Somit sind Kontrollberechnungen auch ohne Funknetzverbindung der mobilen Ablesegeräte möglich. Die so erfassten Energie- und Stoffstromkennzahlen weisen eine deutlich höhere Genauigkeit auf, so dass bessere Entscheidungen für die Prozessoptimierung zur Kostenreduktion in Industriebetrieben getroffen werden können. Ergebnis ist eine signifikante Steigerung der Energie- und Ressourceneffizienz, also eine Effektivitätssteigerung in produzierenden Unternehmen. „Es werden Lösungen entwickelt, die deutliche Verbesserungen hinsichtlich Aufwand und Qualität bei der Erfassung und Auswertung von Energieverbrauchsdaten erzielen.“, fasst Christian Brieke, Werkleiter des Standorts Langelsheim der Albemarle Germany GmbH, das Förderprojekt zusammen.

Die erfolgreiche Antragstellung des förderfähigen Innovationsprojekts im Rahmen der Arbeit des ChemieNetzwerks Harz wurde von der Technologieberatung der WiReGo und TU Clausthal aktiv begleitet. „Dieses Projekt ist ein wichtiger Baustein für die Digitalisierung in produzierenden Unternehmen“, so Dr. Peter Scheffler, Netzwerkmanager ChemieNetzwerk Harz. „Softwaregestützt werden Energiedaten genauer erfasst und bewertbar und führen so zu einer Effizienzsteigerung in der Produktion.“

„Die WiReGo und das ChemieNetzwerk Harz haben uns engagiert unterstützt, um die Antragstellung erfolgreich durchzuführen“, bestätigt Tristan Niewisch, Geschäftsführer der pdv-software GmbH. Und WiReGo-Geschäftsführer Dr. Jörg Aßmann freut sich, „dass die erfolgreiche Antragstellung das Innovationspotenzial der Wirtschaftsregion Goslar beweist“.

 

Tristan Niewisch, Geschäftsführer
Tel. 05321-573222
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Zum Seitenanfang springen