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Management umfangreicher Prüfergebnisse aus Material- und Bauteilprüfungen

Jedes Produkt ist die Summe unterschiedlicher Baugruppen, die wiederum aus einzelnen Bauteilen bzw. Bausteinen, Basiskomponenten, Zulieferprodukten etc. bestehen. Je nach Produkt und Branche finden zur Qualitätssicherung während des Herstellungsprozesses umfangreiche Qualitätsprüfungen statt. Die Häufigkeit solcher Prüfungen variiert entsprechend der Anforderung: von der Einzelprüfung jedes produzierten Bauteils über Stichproben nach Stückzahlen (jedes 10te, 100ste, etc. Bauteil) oder definierte Zeitintervalle (stündlich, täglich etc.) bis hin zur Tagesprüfwerten einer bestimmten Charge.

Prüfungen erfolgen in der Regel hinsichtlich physikalischer Parameter wie Form- und Maßkontrollen, Verformungs- und Schwindungsanalysen, Überwachung von Form- und Lagetoleranzen, Wandstärkenprüfung, Belastungsmessung, Druck- und Biegeversuch, Farbmessungen, Rauigkeit, Haftung von Beschichtungen etc.; bei elektronischen Bauteilen außerdem hinsichtlich Strom, Spannung, Kapazitätswerte, Widerstandswerte oder Verstärkungsfaktoren. Allen Messungen ist gemein, dass sie sowohl eine individuelle Historie besitzen (Vorgangsmaterial, Hersteller, Charge, chemische oder physikalische Beschaffenheit), als auch eine eigene bestimmte Beschaffenheit/Qualität, die mit der weiteren Verwendung in fortlaufende Schritte des Produktionsprozesses eingebracht wird.

Die Aufgabe einer Qualitätssicherungssoftware ist, die im Rahmen der Prüfungen anfallenden Messwerte und -parameter zu speichern, gegen hinterlegte Grenzwerte zu prüfen und für laufende Produktionsprozesse zu visualisieren, beispielsweise in Form von Qualitätsregelkarten. Somit wird im Rahmen der laufenden Prozesskontrolle u.a. verhindert, dass fehlerhafte Bauteile in nachfolgende Prozessschritte eingebracht werden. Die umfangreichen Messwerte sind nicht nur bei den Einzelprüfungen der Bauteile zu betrachten, sondern ebenso in Abhängigkeit von den jeweiligen Produktionsschritten des gesamten Herstellungsprozesses.

Für längerfristige Betrachtungen müssen die Daten verdichtet und statistisch ausgewertet werden, einerseits als Entscheidungsgrundlage zur Optimierung von Grenzwerten und Toleranzen, andererseits um bei auftretenden Qualitätsabweichungen den Materialfluss zur Ursachenanalyse zurückverfolgen zu können.

pdv-software entwickelt Lösungen für diese konsequente Nachverfolgung und Auswertung aller Qualitätsdaten entlang der Wertschöpfungskette. Ergebnisse aus Materialprüfungen werden manuell erfasst oder direkt über Schnittstellen aus Analysegeräten oder von externen Quellen wie Lieferanten oder Partnerfirmen importiert, in einer zentralen Datenbank in einheitlicher Struktur gespeichert, für Auswertungen aufbereitet und über das integrierte Berichtswesen in Form aussagekräftiger Excel- oder PDF-Berichte (Einzelbericht, Untersuchung der Historie etc.) nach individuellen Anwenderwünschen präsentiert.