DevOpt: selbst-optimierende Software-Ökosysteme (Foto: Ilja Wanka)

Projekt DevOpt: selbst-optimierende Software-Ökosysteme

Im Forschungsprojekt DevOpt wird ein Ansatz für die Entwicklung und den Betrieb sogenannter kontrollierter emergenter Systeme entwickelt, d.h. für Software-Ökosysteme, die unter der Kontrolle übergeordneter Instanzen neues Verhalten aus sich selbst hervorbringen. pdv-software wirkt als Integrationspartner an der Implementierung mit.

Für dieses Ziel wird ein emergentes, verteiltes System als Drei-Schichten-Architektur aufgefasst:

  • In der IoT-Schicht ("Internet der Dinge") verhandeln Ökosysteme wie Häuser, Straßenzüge oder Fabriken ihre Arbeitskonfiguration und Ressourcennutzung. Sie optimieren diese und erzeugen so neue Eigenschaften oder Strukturen auf der Ebene der lokalen Komponenten.
  • Die Kontroll-Schicht verwaltet mehrere lokale IoT-Ökosysteme und trifft übergreifende Steuerungsentscheidungen, z.B. das Ein- oder Ausschalten nahegelegener Windkraftanlagen.
  • Auf der DevOps-Schicht wird das Gesamtsystem überwacht; beispielsweise werden neue Energieverbrauchsmuster zur verbesserten Erkennung in die lokalen Umgebungen eingespielt, Sensoren und Geräte aus der Ferne analysiert und fehlerbereinigter Programmcode für Sensoren und Geräte verteilt.

Im Rahmen dieses Forschungsprojektes implementiert pdv-software die einzelnen Schichten zu einem funktionierendem Gesamtsystem. Weitere Projektpartner sind die Universität Hildesheim, die Siemens AG und die Technische Universität Clausthal. Finanziert wird das DevOpt-Projekt durch die Fördermaßnahme "IKT 2020 – Softwareintensive eingebettete Systeme" des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) im Förderbereich Konstruktionsprinzipien und Laufzeitmethodik für dynamische IT-Systeme.


Ihr Ansprechpartner für weitere Informationen:

Victor Hüffner, Projektkoordination
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