Lösungen & Einsatzgebiete
Glossar von A bis Z
| Datenkonvertierung gegen Datenverlust, Ablösung von Alt-Applikationen |
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Ähnlich bedeutsam sind die gesetzlichen Aufbewahrungsfristen aus dem Handels- und Steuerrecht. Gesetze und Richtlinien verpflichten Unternehmen, alles zu archivieren, was für eine betriebliche Überprüfung und die Transparenz der Unternehmensverhältnisse bedeutsam ist, also im Grunde die vollständige Geschäftskorrespondenz und alle steuerrelevanten Unterlagen. Die gesetzlichen Aufbewahrungsfristen in Deutschland betragen bis zu zehn Jahre, Fristverlängerung in Einzelfällen nicht ausgeschlossen. Verlangt das Finanzamt nach nicht mehr lesbaren Daten, können empfindliche Strafen die Folge sein. Rechtzeitig handeln!Das Thema Datenkonvertierung ist daher hochrelevant! Wer seine geschäftskritischen Daten in Form vergangener Dateiformate aufbewahrt, geht ein nicht zu unterschätzendes Risiko ein. Besonders kritische Daten wie steuerrelevante Informationen, Quellcodes der eigenen Warenwirtschaftsumgebung oder des Betriebsdatenerfassungssystems für ein Kraftwerk sollten auf lange Sicht verfügbar sein. Wer rechtzeitig seine kritischen Daten in aktuelle Dateiformate konvertiert, erspart sich unter Umständen eine Menge Ärger, Zeit und Kosten. Dafür ist es zwingend notwendig, sich mit den jeweiligen Betriebssystemen und Dateiformaten auszukennen. Die pdv-software GmbH kann diesbezüglich auf ein tiefes und vor allem systemübergreifendes Know-How stolz sein, welches sich seit nunmehr 25 Jahren im Team angesammelt hat. Formate auf Basis lesbarer Zeichenketten – in der Regel ASCII – können durch individuelle Konverter in aktuellere Formate umgeschrieben werden. Jedoch unterscheiden sich diese Zeichenketten deutlich vom Aufbau voneinander – allein in unserem europäischen Sprachraum gibt es dutzende Zeichensätze, die durch Normen bzw. teils sogar durch eigene Werksnormen definiert sind, so z.B. ISO, DEC, PC, HP, IBM. Je rarer diese Formate in der allgemeinen IT-Welt werden, desto aufwändiger wird es, diese Formate zu konvertieren und für aktuelle Umgebungen zugängig zu machen; rechtzeitiges Handeln ist daher oberstes Gebot. Ein besonderer Schwerpunkt: Know-How zu OpenVMSDas Virtual Memory System (VMS), ein legendäres Betriebssystem des früheren Herstellers Digital Equipment Corporation (DEC) für VAX-Rechner, wird immer noch häufig als stabile Plattform unter Oracle oder Oracle-RDB verwendet. Doch auch unter den Datenbanken gibt es regelmäßig neue Releases, für die Anpassungen an der Software unumgänglich sind. Ebenso wird es immer wahrscheinlicher, dass mangels VMS-Supportpersonal das bewährte System gar nicht mehr administriert werden kann oder neueste Unternehmensvorgaben Sie schlichtweg zu einem Umstieg auf modernere Systeme zwingen. Vielleicht wird auch lediglich der Ruf nach dem gewohnten Look & Feel der Windows-Oberflächen laut. Wenn Sie OpenVMS einsetzen, brauchen Sie einen verlässlichen Partner, der die notwendige Erfahrung mitbringt. Die pdv-software GmbH hat nicht nur jahrelange Erfahrungen mit der Wartung von OpenVMS-Systemen gesammelt, sondern kann auch ein Team aus mehreren Software-Entwicklern vorweisen, die darauf spezialisiert sind, VMS-Altapplikationen abzulösen oder weiter zu entwickeln – eine Leistung, die in Deutschland kaum ein weiterer Lösungsanbieter erbringt. Wir können sowohl VMS-Datenbankserver portieren (ggf. auch von Oracle-RDB auf Oracle 9.x) als auch VMS-Applikationen vollständig als „moderne“ Windows-Anwendung ablösen. Schildern Sie uns unverbindlich, welche VMS-Systeme und -Applikationen Sie in Ihrem Unternehmen einsetzen und welche Ziele Sie für mehr Flexibilität, Ausfallsicherheit und Wirtschaftlichkeit beim Betrieb Ihrer Lösungen verfolgen. Wir erarbeiten mit Ihnen gemeinsam entsprechende Lösungsvarianten und setzen diese auf Wunsch nach Ihren Anforderungen um. Damit Ihre Systeme länger leben – in einer effizienten, zukunftssicheren IT-Umgebung. |


Die Bedeutung von „Altdaten“ nimmt rasant zu. Im technischen Umfeld können Programmquellen, Dokumentationen von Anlagen und Aggregaten, technische Zeichnungen etc. auch nach vielen Jahren noch wichtig sein, beispielsweise für die Rekonstruktion von individuellen Anlagen oder der Neuentwicklung bzw. Portierung einer Softwarelösung. Geht gespeichertes Wissern verloren, kann es teuer werden, wenn sich die Entwicklungszeit neuer Systeme drastisch verlängert oder alte Systeme mangels Daten erst gar nicht mehr optimiert werden können.