Lösungen & Einsatzgebiete
Glossar von A bis Z
| MEDAS: Komfortable und flexible Messdatenverarbeitung |
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Leistungsmerkmale:
MEDAS ist die Schnittstelle für alle weiteren Programme zum Prozessdatenmanagement, zur Qualitätssicherung, zur Datenarchivierung und der Kopplung von Prozessdaten an kommerzielle und technische Datenbanken bzw. Anwendungen. Aufgrund der hohen Stabilität hat MEDAS einen festen Platz in diesem Sektor eingenommen. An diesem Erfolg war maßgeblich auch die Firma ABB Utility Automation GmbH Minden (früher Hartmann&Braun) beteiligt. Gemeinsam mit ABB wurde unter dem Produktnamen ConDas eine an die im Kraftwerksbereich eingesetzten ABB-Prozessleitsysteme angepasste Version von MEDAS entwickelt. Die Flexibilität von MEDAS zeigt sich auf der Hardwareseite in seiner offenen Datenbasis. Die Prozessperipherie wird durch unterschiedliche Treiber eingebunden, u.a. werden CONTRONIC-Systeme (Hartmann & Braun), SIMATIC S5-Systeme (Siemens) und MasterPiece 200-Systeme (ABB) unterstützt. Dabei ist eine anbieterübergreifende Kopplung und Prozessdatenverarbeitung sowie eine gemeinsame Auswertung von Messwerten aus verschiedensten Quellen möglich. Die unterschiedlichen Daten aus unterlagerten Leitsystemen werden entsprechenden Kanalklassen (Analog E/A, Digital E/A, Manuell, etc.) zugeordnet, wobei für rein errechnete (virtuelle) Kanäle eine einfache Programmiersprache zur Verfügung steht. Moderne Windows-Oberfläche, sichere Datenhaltung unter OpenVMSMEDAS II besitzt eine moderne Windows-Oberfläche, während die Ablage der Prozessdaten unter OpenVMS stattfindet. Die Datenverwaltung findet in einem dreistufigen Datenbank-Konzept statt, um zeitkritische Daten von Archivdaten sauber zu trennen und trotzdem Echtzeitfunktionalität zu gewährleisten. Der Zugriff auf die Daten erfolgt über eine offene, hochperformante, erweiterte Netzwerkschnittstelle. So wird eine intuitive und benutzerfreundliche Bedienung mit dem höchsten Maß an Datensicherheit kombiniert. Über ein Modul zur Bedienung lassen sichi aktuelle und historische Messwerte als Diagramme und in tabellarischer Form darstellen. Auch die Anzeige spezieller Grafiken wie z.B. Thermogramme und Profile aus einer Drehofenmanteltemperaturerfassung ist in die Windows-Oberfläche integriert. Zudem wird die Überwachung der aktuellen Systemdaten sowie der aktuell laufenden Konfigurationen zur Verfügung gestellt. MEDAS II wurde innerhalb eines von der pdv-software GmbH konzipierten Produktions-Informations-Portals entwickelt, das den Rahmen für die integrierbaren Systeme darstellt. Neben MEDAS können hier z.B. auch ein Labor-Informations-System (PDV-LIS II), ein Prozessdaten-Auswerte-System (PRODAS), eine zentrale Benutzerverwaltung (ZBV) und weitere individuelle Applikationen eingebunden werden. Die Navigation zwischen den einzelnen integrierten Bereichen wird über eine Sidebar realisiert und ermöglicht den schnellen Zugriff auf die verschiedenen Funktionen. Ein Vierteljahrhundert Erfahrungen für MEDAS IIINatürlich ist eine Software nach über 25 Jahren nicht mehr „state of the art“; mit der aktuellen Entwicklung MEDAS III hat MEDAS "Classic", die ursprüngliche Version nur noch wenig gemeinsam. Viele der damals herausragenden Leistungsmerkmalen von MEDAS findet man heute in der Ebene der Prozesstechnik wieder. So hat MEDAS III einen neuen Fokus bekommen. Wir gehen davon aus, dass die entsprechende Level-I Steuerung und auch die Prozessbilddarstellung von einer Standardsoftware übernommen wird. MEDAS III übernimmt dann die Aufgabe, möglichst alle Daten von den unterlagerten Systemen in einem gemeinsamen Datenbankinstanz zu überführen. Dabei werden alle bereits konfigurierten Daten übernommen und an die Anforderungen von Level-II oder –III Anwendungen angepasst. Das bedeutet, dass Daten aus unterschiedlichen Quellen auf Wunsch Werkstrukturen zugewiesen und aus den Messpunkten Stoff-, Massen- und Energieströme gebildet werden. Diese sind nicht nur Grundlage für ein optimales betriebliches Berichtswesen, sondern liefern über eine Regelkartendarstellung auch eine direkte Verknüpfung mit weiteren Qualitätsparametern (z.B. physikalische oder chemische Laboranalysedaten, Umweltdaten), bilden eine gesicherte Datengrundlage für das Controlling, liefern entscheidende Parameter für die Prozessoptimierung und sind letztendlich die Datengrundlage für die weitere kaufmännische Datenverarbeitung, beispielsweise über die SAP-Schnittstelle. In MEDAS III sind die Erfahrungen eines Vierteljahrhunderts eingeflossen. MEDAS wurde vor allem vom Energiesektor durch den Einsatz in Kraftwerken massiv geprägt, bis heute wird MEDAS ständig weiterentwickelt. Dass MEDAS auch außerhalb der Energietechnik eingesetzt wird, ist dem Produkt dank zahlreicher Anregungen aus anderen Branchen ebenfalls zugute gekommen. So beschäftigen sich neuere Modulentwicklungen mit zertifizierten Signaturen (Beispiel: Einsatz von Sekundärbrennstoffen), Webschnittstellen, Integration in kundenspezifische Informationsplattformen (z.B. MS-Sharepoint) u.v.m. Ganz nebenbei hilft MEDAS bei der Erfüllung gesetzlicher Auflagen und sichert den Zugriff und die Verteilung der gewonnenen Informationen. Die Kernfunktionalität ist jedoch auch nach 25 Jahren die gleiche geblieben: MEDAS ist nach wie vor eine erfolgreiche Middleware, welche Daten entsprechend den Anforderungen erfolgreich aufarbeitet und zahlreiche Schnittstellen zu unterlagerten und überlagerten Systemen bereit stellt.
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MEDAS ist ein leistungsfähiges Softwarepaket zur Erfassung, Darstellung und Archivierung von großen Mess- und Prozessdatenmengen auf Alpha- und VAX-Systemen von Digital Equipment, das mehrere tausend Messwerte pro Sekunde bewältigen kann und mittlerweile seit fast 25 Jahren erfolgreich im Einsatz ist - was direkt mit der besonderen Flexibilität auf Hard- und Softwareseite zusammenhängt.