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Die pdv-software GmbH ist aktiv an einem Forschungsprojekt der Forschungsgemeinschaft Kalk & Mörtel in Kooperation mit dem Institut für nichtmetallische Werkstoffe der TU Clausthal-Zellerfeld beteiligt. Forschungsziel ist die Entwicklung eines Werkzeuges zur Erfassung, Speicherung und der mathematischen Auswertung des Temperaturverlaufs von Nasslöschkurven (Bestimmung der Kalk-Reaktivität). Ein Prototyp der Software - Projektname PDV-NLK - wird von unserem Unternehmen entwickelt.
In Deutschland werden pro Jahr ca. 7 Mio. Tonnen Branntkalk/Calciumoxid (Ca0) hergestellt. Calciumoxid wird unter anderem in der Bauindustrie (Zement, Mörtel, Kalksandstein), in der Landwirtschaft (Düngekalk) und in der chemischen Produktion (z.b. Calciumcarbidproduktion Trocknungsmittel, Kohlenstoffdioxidabsorption, Entschwefelung von Roheisen und Rauchgas) oder in der Lebensmittelindustrie (Säureregulator) eingesetzt. Je nach Einsatzgebiet und der vom Markt geforderten Qualität wird der Kalk bei unterschiedlichen Temperaturen und Verfahren gebrannt. Die Unterscheidung erfolgt nach der Reaktionsgeschwindigkeit des Kalkes. Das wichtigste Verfahren zur Analyse der Produktqualität und somit auch zur Qualitätssicherung ist die Erfassung der Nasslöschkurve (NLK) nach DIN 1060. Hierbei wird die Reaktivität des Branntkalks, durch sequenzielles Messen der Temperatur beim normierten Vermischen mit Wasser ermittelt.
Funktionsübersicht
- Erfassung der Nasslöschkurve (NLK) nach DIN 1060
- Ermitteln der Reaktivität des Branntkalks
- Erweiterungen für die mathematische Bearbeitung
- Darstellung, Auswertung, Kategorisierung von Messwertreihen
- Automatischer Start und Beenden der Messung
- Festlegen unterschiedlicher Kalibrierungen, Messzyklen, Messwertfilterungen, Messverfahren, Datenkomprimierungen
- Anbindung an vorhandene Messtechnik
- Anbindung an Labor-Informationssysteme (LIS/LIMS)
- Datenbestände können gesucht, gefiltert und sortiert werden
- Ausgabe in Grafik und Tabellen
- Einbinden von Microsoft Excel als Berichtswesen-Werkzeug
Die Anwendung PDV-NLK bietet neben der Erfassung der Messwerte zahlreiche Erweiterungen für die mathematische Bearbeitung, Auswertung und Darstellung der ermittelten Messwertreihen in Kombination mit konfigurierbaren Referenzwerten. Auch von anderen Systemen erfasste, importierte Messwertreihen können kategorisiert, mit Zusatzinformationen ergänzt und mit den erweiterten Funktionen zusätzlich verarbeitet werden.
Für die Datenerfassung lassen sich zahlreiche Parameter (automatischer Start und Beenden der Messung, unterschiedliche Kalibrierungen, Messzyklen, Messwertfilterungen, Messverfahren, Datenkomprimierungen etc.) festlegen und mit der jeweiligen Messreihe abspeichern.
Der modulare Aufbau von PDV-NLK erlaubt die Anbindung an vorhandene Messtechnik, den Einsatz modernster Datenlogger oder geeigneter Messfühler ebenso wie eine vollständige Ablösung vorhandener, veralteter Softwarelösungen. Für die einfache Anbindung an Labor-Informationssysteme (LIS/LIMS) unterschiedlicher Hersteller können sowohl automatische Probennummern vergeben oder Referenznummern der Laborsysteme zur Probenverwaltung zugewiesen werden.
Innerhalb der Datenbestände kann mit Hilfe von übersichtlichen Tabellendarstellungen gesucht, sortiert und gefiltert werden. Eine dynamisch generierte Baumstruktur stellt dafür zudem eine Vorauswahl über Materialien, Zeiträume und Probenentnahmeorte bereit.
Die Ausgaben erfolgt standardisiert in dynamischen, konfigurierbaren Grafiken und Tabellen. Optional kann Microsoft Excel als Berichtswesen-Werkzeug eingebunden werden, was dem Anwender eine völlig freie weitere Verarbeitung der Messwertreihen ermöglicht.
Der Datenaustausch erfolgt einfach konfigurierbar über .CSV Dateien, vollständig in XML Strukturen oder über einen direkten Datenbanklink. Je nach Anforderungsprofil können sowohl die Rohdaten als auch verdichtete bzw. bearbeitete Messreihen exportiert werden.
PDV-NLK ist vollständig in C# im .NET Umfeld (Version 3.5) entwickelt worden. Die Navigation innerhalb der Anwendung basiert auf einem .NET-Framework, welches den Zugriff auf verschiedenste Datenbanken per objektrelationaler Zugriffsschichten realisiert.
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