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Lösungen & Einsatzgebiete
Glossar von A bis Z
| Anbindung von Laborgeräten: Zuordnung gelieferter Analyseergebnisse zu definierten Proben |
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Analysegeräte sind die Grundlage jeder Labor- und Analysesoftware. Über eine automatisierte Anbindung lassen sich manuelle Arbeiten und Fehlerquellen vermeiden. Gute Ankopplungen bieten zudem häufig eine Unterstützung der Arbeitsabläufe und sparen somit Zeit und Kosten. Die softwaretechnische Anbindung von Laborgeräten bedingt eine physikalische Schnittstelle des Herstellers, die meist als serielle Schnittstelle über eine Netzwerkverbindung oder – bei Analysegeräten mit eigener Software – in Form einer auszutauschenden Datei realisiert wird. Sofern gewünscht, prüfen und beraten wir auch, wie serielle Schnittstellen (RS232, RS422, 20mA, USB…) direkt oder über entsprechende Wandler (TCP/IP Protokoll) und über Netzwerke (d. h. auch räumlich getrennt) angeschlossen werden können. Neben der einfachen Messwertübernahme bieten wir, sofern ein PC am Analysegerät verfügbar ist, eine Applikation (Gerätebedienmodul, GBM) an, mit der nicht nur die Messwertübernahme, sondern auch die Anzeige und ggf. die Auswahl und die Verteilung der anstehenden Arbeiten/Probeaufträge erfolgt. Auch ergänzende manuelle Daten (Identifikationen, Bemerkungen zur Analyse etc.) können auf Wunsch des Kunden miterfasst werden. Eindeutige Nummernkreise im LIS/LIMS-System können – ergänzend oder alternativ – zur Probenkennung der Laborgeräte automatisch hinzugefügt werden. Weiterhin liefern die Analysegerätkopplungen auch die Erzeugung und Verwaltung von Informationen, welche eine eindeutige Charakterisierung der vorhandenen Analysegeräte und der von ihnen erfassbaren Merkmale erlauben, um eine einfache Zuordnung der vom Gerät gelieferten Analyseergebnisse zu der vom Anwender selektierten Probe zu ermöglichen. Die Anbindung erfolgt programmintern über Treibermodule. Diese sorgen für eine einheitliche programmtechnische Sicht auf die verschiedenen Gerätetypen, beherrschen die spezifischen Kommunikationsprotokolle der Analysegeräte und erlauben die Konfiguration der physikalischen Geräteschnittstelle. Die Darstellung der Proben für die aktuell am Gerät durchzuführenden Analysen und Prüfungen ist über alle unterstützten Gerätetypen somit identisch geregelt. Gerätespezifische Unterschiede werden durch die Gerätetreiber ausgeglichen. Diese Kopplungen lassen sich in alle Laborlösungen der pdv-software GmbH integrieren. Aber auch kundenspezifische Sonderentwicklungen sind über ausgereifte Softwarekomponenten mit sehr wenig Aufwand in bestehende Laborumgebungen integrierbar. |

