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| Zentrales Regelwerk für PDV-LIS: Soll- und Grenzwerte komfortabel verwalten |
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Die Regeln sind in unterschiedlichen Typen klassifiziert; als Standard-Regeln sind Importgrenzen, Plausibilitätsgrenzen, Nachweisgrenzen, Warngrenzen, Eingreifgrenzen, Normen und werksinterne Normen bereits vorgegeben. Darüber hinaus ist es dem Anwender möglich, beliebige weitere Regel-Typen anzulegen, um das Regelwerk optimal auf die eigenen Prozesse abzustimmen. Die Werte, die durch die Regeln überwacht werden sollen, lassen sich entweder durch absolute Werte oder mit einer Abweichung um einen bestimmten Faktor vom Sollwert definieren. Regeln werden für Merkmale konfiguriert und können auf Materialien und Probennahmeorte angewendet werden. Darüber hinaus besitzt jede Regel einen Gültigkeitszeitraum. Für die Kombination aus Regel-Typ, Merkmal, Material und Probennahmeort darf es zu einem Zeitpunkt nur eine einzige aktive Regel geben; identisch konfigurierte, aktive Regeln mit abweichenden Grenzwerten würden sich widersprechen und könnten somit nicht korrekt bei der Analyse berücksichtigt werden. An zahlreichen Stellen überwacht das Labor-Informationssystem die Vorgaben der Anwender, so dass Konflikte bereits bei der Definition der Regeln vermieden werden. Liegt ein abgeschlossener Gültigkeitszeitraum einer Regel in der Vergangenheit, so wird diese Regel als "historisch" archiviert. Auf diese Weise ist es jederzeit möglich, die zu einem bestimmten, in der Vergangenheit liegenden Zeitpunkt gültigen Regeln nachzuvollziehen und so beispielsweise nachträglich Rückschlüsse aus dem Produktionsverlauf zu erhalten. Bislang erfolgte die Definition von Soll- und Grenzwerten je nach Verwendung an unterschiedlichen Stellen im Programm. Mit der Vereinheitlichung an zentraler Stelle ist das Handling von Proben und die Auswertung von Messungen nun wesentlich einfacher, was sich beim Einsatz im Labor durch einen effizienteren Umgang durch den Anwender bemerkbar macht. |


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