Massive Einsparungen durch Materialeffizienz und Prozessoptimierung Drucken E-Mail

Potential erkennen, Kosten sparen, Zukunft sichern

Das wirtschaftlich schwierige Umfeld schärft in jeder Branche den Blick für Optimierungsmöglichkeiten. Wenn die Mittel knapp sind, werden die Personalkosten, die als Kosten im einfachen Dreisatz zu rechnen sind, dabei schnell zum zentralen Thema der Überlegungen. Das liegt auch daran, dass das Einsparungspotential durch eine höhere Materialeffizienz oder durch die Verbesserung von technischen oder organisatorischen Prozessen viel schwerer zu bewerten und vor allem nicht mit einem Federstrich umzusetzen ist.

Geeignete Software hilft dabei, die Grundlagen für Entscheidungen zu treffen und zu untermauern. Daten haben die Aufgabe, Informationen für Einsparungsprozesse zu gewinnen, bzw. das Einsparungspotential zu erschließen. Wer in solche Software investiert, kann an anderer Stelle viel Geld sparen.

Als Softwareanbieter sind wir häufig selbst überrascht, welche Einsparungen durch Materialeffizienz und Prozessoptimierung in Industriebetrieben möglich sind. Selbst dann, wenn z.B. der Einkauf versichert, den Lieferanten die bestmöglichen Konditionen abgerungen zu haben oder der Betriebsleiter überzeugt ist, für seinen Prozess das Maximale aus der Anlage herausgeholt zu haben. Wenn also alle überzeugt sind, einen guten zu Job machen - dann sind Einsparungen wohl kaum noch möglich – oder?

Doch - Beispiele kennen wir aus dem Umfeld unserer Lösungen genug. Da ist z.B. der Einkäufer von Sekundärbrennstoffen, der sich auf einen Makler als Berater verlässt, der sich wiederum gut in der Branche auskennt. Die Bindung zum langjährigen Geschäftspartner ist vertrauensvoll, der Betriebsleiter bekommt stets die gleichbleibende Qualität seiner Brennstoffe. Jedoch stehen die Lieferanten des Maklers unter Vertrag, die Quellen sind also überschaubar. Wie hoch wäre das mögliche Einsparungspotential, wenn der Einkauf nicht nur auf de Lieferanten seines Maklers, sondern alle alternativen Quellen am Markt direkt erschließen könnte? Welche Stoffe können alternativ im Prozess verwendet werden? Wie schaffe ich es, dass bei maximal möglichen Einsatz alternativer Einsatzstoffe die Qualität meines Produktes nicht leidet? Kann ich den Prozess direkt über Regelkarten-Grafiken überwachen, welche die Daten aus dem Produktionslabor zeitnah in den direkten Zusammenhang mit den Ofendaten stellen? Speziell aus diesem Umfeld der Sekundärbrennstoffe wissen wir Dank engem Kontakt zu unseren Kunden, dass mit individuellen Software-Lösungen - die man leider aufgrund der Komplexität nicht rundum fertig kaufen kann - bei einer Investition von rund 100.000 € ein Einsparungspotential von einer Million Euro und mehr möglich ist.

Wir sind lange genug im Geschäft und besitzen auch die nötige Seriosität, um einzugestehen, dass Einzelbeispiele in den seltensten Fällen auf andere Unternehmen übertragbar sind, da einfach jedes industrielle Umfeld andere Randbedingungen mitbringt. Es ist nicht überall möglich, den Einkauf/Einsatz von Sekundärstoffen derart effektiv zu optimieren, wie wir das mit unserer neuen Abfallmanagement-Software PDV-AMS vorhaben.

Ein langer Weg, der sich lohnt

Dass aber jede Optimierung technischer Prozesse auf Basis einer soliden Datengrundlage enormes Potential freisetzt, ist unumstritten. Jeder Unternehmensleiter weiß, was es bedeutet, wenn ein Fertigungsband oder eine ganze Prozesskette schneller laufen könnte. Er weiß, welche Chancen sich durch vermiedene oder drastisch reduzierte Stillstandszeiten ergeben. Wenn Qualitätssicherung und Freigaben schneller erfolgen können, weil bei Problemen umgehend die Ursache ersichtlich ist bzw. jeder Fehler, jede Erkenntnis dazu führt, dass sich durch gezieltere Überwachung kritischer Parameter Fehlerzustände nicht wiederholen. Oder wenn Wartungsintervalle so gesetzt werden können, dass sie nur minimale Auswirkungen auf den Prozess haben. Oder wenn Energiekosten "live" betrachtet werden und dadurch Entscheidungen zu Bezugskosten (z.B. Strombörse) hinsichtlich Menge und Zeiträumen unmittelbar definiert werden können.

Die Liste der Bereiche, an denen Geld im Betrieb meist unbemerkt zum Fenster hinausgeworfen wird oder verkannte Schätze nicht gehoben werden, lässt sich fast unendlich lang fortführen. Natürlich gibt es keine Software am Markt, die man einfach installiert und all diese Optimierungsmöglichkeiten aufdeckt. Sich all diese Möglichkeiten zu erschließen und Prozesse zu optimieren, das ist ein langer steiniger und arbeitsreicher Weg. Das größte Hindernis auf diesem Weg liegt nicht an den technischen Anforderungen an die Software selbst - es liegt in den Köpfen der Verantwortlichen. Eigentlich müsste die pdv-software GmbH aufgrund der bereits vorhandenen Lösungen geradezu von Aufträgen überschwemmt werden. In der Realität jedoch wird das enorme Potential meist verkannt oder falsch eingeschätzt; so mancher völlig überraschter Aha-Effekt entsteht erst während der Pflichtenheft-Phase.

Entscheidungen zu treffen und Änderungen vor allem als Chance, als etwas Positives zu sehen - das ist ein Lernprozess, der sich insbesondere bei schon seit Jahrzehnten am Markt agierenden Konzernen nur langsam durchsetzt. Dabei machen es viele andere Betriebe erfolgreich vor, wie Lösungen aus der Softwareentwicklungsbranche nachhaltig dazu beitragen, Einsparungspotentiale zu erkennen und so - auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten - in eine glänzende Zukunft schauen zu können.

Sprechen Sie mit uns - Sie werden überrascht sein, was die pdv-software GmbH für Ihren Produktionsprozess alles tun kann.